Espressomaschinen Vergleich, Tipps und Informationen

Moderne Siebträger EspressomaschineSie möchten sich eine neue Espressomaschine bzw. Siebträgermaschine kaufen, wissen aber noch nicht genau welche ? Auf dieser Seite erfahren Sie alles, was Sie vor dem Kauf über das Gerät zur Herstellung eines Espressos wissen müssen.

Einen Überblick über die verschiedenen Geräte verschafft Ihnen unsere übersichtliche Vergleichstabelle. Zudem gibt es in den Produktvorstellungen ausführliche Erklärungen und Details zu den einzelnen Modellen. Somit ist es sehr einfach, das für sich passende Gerät zu finden.

Übersichtliche Espressomaschinen Vergleichstabelle

Gute Espressomaschine – Gute Zubereitung – Guter Espresso

In aller Ruhe einen Espresso zu trinken ist ein wahrer Genuss. Um diesen einzigartigen Geschmack zu erreichen, bedarf es jedoch zur Zubereitung einer guten Espressomaschine.

Diese gibt es nun in vielen verschiedenen Ausführungen und Bauarten. Unterschieden wird beispielsweise zwischen:

  • Siebträgermaschinengute Espressomaschine, guter Espresso
  • Handhebelmaschinen
  • Einkreismaschinen
  • Zweikreismaschinen
  • Maschinen für die Gastronomie
  • Maschinen für den Haushalt
  • Espressokocher
  • Espresso Vollautomaten

Um einen cremigen und schmackhaften Espresso zubereiten zu können, bedarf es einer Siebträger Espressomaschine. In dieser wird etwa 88 bis 94 Grad Celsius heißes Wasser, mit einem Druck von circa 9 Bar, durch das entsprechend fein gemahlene Kaffeemehl hindurch gepresst.

Die zu berücksichtigende Durchlaufzeit sollte in der Regel 25 Sekunden nicht überschreiten, um zu einem guten Ergebnis zu gelangen. Warum? Wenn die jeweilige Wassermenge schneller durch die Espressomaschine fließt, wird das Getränk am Ende zu sauer. Fließt das Wasser dagegen zu lange durch das feine Kaffeemehl kann es vorkommen, dass sich zu viele Bitterstoffe ablösen.

Die Durchlaufzeit wird in erster Linie vom richtigen Brühdruck, sowie dem Anpressdruck vom Kaffeemehl an das Sieb, beeinflusst. Durch dieses Sieb, das in Trägerform in der Maschine integriert ist, hat die Siebträgermaschine ihren Namen erhalten. Weitere Faktoren für einen vollkommenen Genuss des Espressos sind die Menge des Kaffeepulvers und der jeweilige Mahlgrad.

Espressomaschine Test vs. Produktvorstellungen

Bei einem richtigen Espressomaschinen Test werden die einzelnen Geräte einem ausführlichen Test unterzogen. Qualität, Funktionalität, Nutzung und sowie das Preis Leistungsverhältnis werden dabei genau unter die Lupe genommen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, das unsere Produktberichte keine richtigen Tests sind. Die einzelnen Geräte werden lediglich vorgestellt.

Die Informationen dazu wurden aus verschiedenen Espressomaschinen Tests und Rezensionen zusammengetragen und anschließend kompakt in eine Produktvorstellung zusammengefasst und veröffentlicht.

Wenn Sie im Internet nach Testberichten zu verschiedenen Kaffeegeräten suchen, können Sie schnell auf verschiedenen Seiten landen, die sich mit Testberichten schmücken, obwohl die Geräte gar nicht getestet wurden.

Es lässt sich jedoch leicht feststellen, ob ein richtiger „Espressomaschinen Test“ stattgefunden hat oder ob es nur ein Fake – Testbericht ist. Bei jedem vernünftigen Test werden normalerweise Bilder oder Videos gemacht und im Bericht mit veröffentlicht. Wenn bei einem Bericht ausschließlich die offiziellen Bilder des Herstellers verwendet werden, ist es gut möglich, das nicht wirklich getestet wurde. Man sollte also lieber zweimal hinsehen.

Wir distanzieren uns von derartigen Fake – Testberichten und möchten Ihnen offen und transparent mitteilen, das wir die Geräte nicht selbst getestet haben, sondern die Produktvorstellungen aus Informationen des Herstellers, anderen Tests und Rezensionen zusammengefasst haben.

Die Siebträgermaschine

Siebträger EspressomaschineBei den meisten Espressomaschinen – Modellen handelt es sich um so genannte Siebträgermaschinen. Diese kommen inzwischen nicht nur in Gastronomischen Betrieben zum Einsatz. Auch bei der Espressoherstellung im privaten Haushalt werden Espressogeräte mit Siebträger vorrangig eingesetzt. Ein wahrer Espressoliebhaber verzichtet auf einen herkömmlichen Kaffeevollautomat und setzt stattdessen auf eine richtige Siebträgermaschine.

Als Siebträger wird die abnehmbare Vorrichtung bezeichnet, in der das Kaffeepulver eingefüllt wird. Der Träger wird nach dem Einfüllen des Pulvers fest in der Maschine verankert.

Der besondere Vorteil von Siebträgermaschinen sind die verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten. So können beispielsweise die Füllmenge des Pulvers, die Brühzeit oder die Brühtemperatur unterschiedlich festgelegt werden. Dadurch kann der Geschmack nachhaltig beeinflusst werden. Dieser Vorteil ist bei einem Kaffevollautomaten nicht gegeben.

Die Handhebelmaschine

handhebel espressomaschineBei der Handhebelmaschine handelt es sich um eine etwas speziellere Variante von Espressomaschinen. Handhebelmaschinen waren die ersten Geräte, die speziell auf die Espressoherstellung konzipiert waren. Handhebelgeräte weisen durchaus Ähnlichkeiten zu Siebträgermaschinen auf. Auffälligster Unterschied ist der lange Handhebel.

Bei der Handhebel Espressomaschine ist Handarbeit und Fingerspitzengefühl gefragt. Sobald man den Handhebel der Maschine nach unten drückt, wird das erhitzte Wasser durch das Kaffeepulver gepresst. Die Stärke des Druckes und der zeitliche Ablauf können dabei immer unterschiedlich sein. Somit kann auch bei dieser Variante der Geschmack des Espressos deutlich beeinflusst werden.

Eine gewisse Übung und Einarbeitungszeit ist hier durchaus erforderlich. Mit der Zeit bekommt man aber ein Gefühl dafür, um den Espresso nach persönlichem Geschmack zu kreieren.

Marken und Hersteller von Espressomaschinen

Hersteller von Espressomaschinen bzw. Siebträgermaschinen gibt es einige. Die bekanntesten stammen aus Italien. Das ist auch nicht verwunderlich, schließlich ist Italien das Ursprungsland des Espressos. Aber auch in Deutschland werden Espresso Geräte produziert. Nachfolgend eine kleine Auflistung von verschiedenen Marken und Herstellern:

DeLonghi – ist ein traditionelles italienisches Unternehmen und gehört zu den führenden Herstellern von Kaffeevollautomaten, Espresso – und Siebträgermaschinen. Ein Klassiker ist die DeLonghi EC 860 M.

Gaggia – ebenso ein italienischer Hersteller von Haushaltsgeräten, der sich vor allem auf Geräte zur Kaffee – und Espressozubereitung spezialisiert hat.

Gastroback – ein Hersteller von Haushaltsgeräten verschiedenster Art – wobei hauptsächlich die Geräte im Bereich Kaffee und Espresso mit der Marke in Verbindung gebracht werden.

Beem – auch ein Hersteller von verschiedenen Haushaltsgeräten. Ein Bestseller im Bereich Espresso Geräte ist die BEEM i-Joy Siebträgermaschine.

Krups – ein weltweit agierender Konzern mit vielen Produkten bzw. Elektrogeräten für den Haushalt. Darunter auch Espresso – und Kaffeemaschinen in allen möglichen Ausführungen.

Rommelsbacher – ein deutsches mittelständisches Familienunternehmen mit einem umfangreichen Programm an elektrischen Kleingeräten für Küche und Haushalt.

Saeco – eine traditionelle Marke aus Italien, die sich bei den angebotenen Haushaltsgeräten insbesondere auf Geräte zur Kaffe- und Espressozubereitung spezialisiert hat.

Kleiner Ausflug in die Geschichte des Espressos

Wussten Sie, das der Espresso eine spezielle Zubereitungsart von Kaffee ist, und aus Italien stammt? Genau genommen ist sein Ursprung in der Stadt Mailand anzusehen, wo der Espresso etwa zu Beginn des 20. Jahrhunderts, um das Jahr 1900 herum, in Erscheinung trat. Zu dieser Zeit wurde das Getränk nur unter Zuhilfenahme von heißem Dampf zubereitet.

Der Kaffeefreund konnte den Espresso damals nur in einigen dafür ausgestatteten Bars am Tresen bestellen. Doch was verbirgt sich genau hinter diesem Getränk, das in den darauf folgenden Jahrzehnten immer weiter an Bedeutung und Beliebtheit zugenommen hat?

Die besondere Bohne des Espressos

Die Espresso Bohne für den besonderen GeschmackAls Grundlage für einen guten Espresso dient, damals wie heute auch, die sogenannte Espressobohne. Zuerst müssen Sie wissen, dass zwar dieselbe Kaffeebohne verwendet wird, wie für eine andere Kaffeesorte. Jedoch wird die Espressobohne einem wesentlich dunkleren Röstverfahren unterzogen.

Dadurch wird der Kaffeebohne mehr an Koffein sowie Kaffeesäure entzogen, als dies zum Beispiel bei einer Bohne für Filterkaffee der Fall ist. Durch die besondere Zubereitungsart des Espressos wird eine geringere Menge an Wasser verwendet, als bei Filterkaffee.

Deshalb erhöht sich der relative Anteil des Koffeins bei diesem Getränk jedoch wieder, in Relation zum herkömmlichen Kaffee gesehen. Der Grund liegt im Prinzip darin, dass das Kaffeemehl sowie das heiße Wasser hier einen wesentlich kürzeren Berührungszeitpunkt haben. Bei der Zubereitung von Filterkaffee wird das gegensätzliche Prinzip angewandt.

Ein eigener Genuss – der Espresso

Der Espresso als ganz besonderer GenussDurch das Zubereitungsverfahren des Espressos erhalten Sie als Geniesser einen ganz eigenen, feinen Genuss. Wird das heiße Wasser mit einem sehr hohen Druck durch ein fein gemahlenes Kaffeemehl gepresst, erhalten Sie einen hochkonzentrierten Kaffee – Ihren Espresso. Auf der Oberfläche bildet sich zudem ein Haselnussfarbener Schaum, die sogenannte Crema. Diese verteilt sich in verdichteter Form über den Espresso, und trägt damit zu seinem einzigartigen Aroma bei. Um einen einzigartigen Geschmack zu erreichen, bedarf es einer guten Espressomaschine.

Nach der Zubereitung können Sie ihn dann in, meist extra dafür bereitgestellten, kleinen Espressotassen geniessen. Diese sind zumeist dickwandiger als herkömmliche Kaffeetassen, und haben ein Inhaltsvolumen von etwa 40 ml. Bei einer ganz korrekten Zubereitung werden die Tassen sogar vorgewärmt.

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